Schulgebäude im Frühling

Herbstmarkt

Der Geruch gebackener Waffeln durchströmte die Flure der Schule. Geschminkte Kinder erstrahlten in Schönheit und liefen freudig durch die Gänge. Am heutigen Samstag war wieder Herbstmarkt an der Waldorfschule in Bruchhausen-Vilsen. Die Räume zeigten sich in geschmücktem Gewande, und alle warteten darauf, dass der diesjährige Markt begänne. Volker Körte, Lehrer an der Waldorfschule, begrüßte die Gäste im Schulfoyer und eröffnete mit einem der schönsten Gedichte Rainer Maria Rilkes die diesjährige Veranstaltung: „Du musst das Leben nicht verstehen, dann wird es werden wie ein Fest.“ Nicht unser Verstand lässt uns das Leben begreifen, es sind die Sinne, die uns das tiefere Verständnis unseres Lebens erfahren lassen. Und so hielten wir es mit Rilke und stürzten uns sinnlich in diese herbstliche Feier unserer Schule, in den Markt und seine Angebote, die da reichlich feilgeboten wurden.

Am Samstag, den 16. November 2019, lädt die Freie Waldorfschule Bruchhausen-Vilsen in der Zeit von 12.00 bis 16.00 Uhr zu einem gemütlichen Bummel über den diesjährigen Herbstmarkt ein. In einer kreativen Projektwoche haben die Schulkinder der ersten bis zwölften Klasse fleißig für den diesjährigen Herbstmarkt gebastelt. Es entstanden hübsche Kleinigkeiten aus Naturmaterialien. Ein echtes Highlight werden die selbstgebauten Vogelscheuchen sein, die darauf warten, im kommenden Gartenjahr ihre Dienste leisten zu können.

Am Montag, den 4. November 2019, lädt die Freie Waldorfschule Bruchhausen-Vilsen um 20.00 Uhr zu einem Informationsabend in ihre Räumlichkeiten ein. Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an Eltern von Schulanfänger*innen als auch von Schulwechslern, die sich über die Waldorfpädagogik informieren wollen. Ebenso werden Eltern jüngerer Kindergartenkinder sowie Erzieher*innen aus den Kindergärten angesprochen und sind herzlich eingeladen, sich an diesem Abend über die Waldorfschule zu informieren.

Michaeli 2018 018In der Michaelizeit, zum Herbstanfang, beginnen die Blätter zu fallen, die Felder sind abgeerntet, die Tage merkbar kürzer und dunkler - die äußere irdische Welt vergeht. Unsere innere seelische Welt jedoch beginnt zu wachsen und zu erstarken, auch mit dem hoffnungsvollen Blick auf Weihnachten.