Schulgebäude im Frühling

Frühlingsfest Mai ´22Endlich war es wieder möglich: Eine Monatsfeier für die gesamte Schulgemeinschaft. Allein schon das Wiedersehen anderer Eltern war eine Freude.
Sichtlich stolz präsentierten die Schüler und Schülerinnen mit den Lehrern und Lehrerinnen der Klassen 1-10 ihre einstudierten Inhalte aus dem Unterricht in der Aula des Schulzentrums nebenan.
Nach allerlei unterhaltsamen, lustigen und tiefgründigen Darbietungen ging es rüber in den schön geschmückten eigenen Schulgarten. Hier konnte nach langer Zeit endlich wieder ein Frühlingsfest gefeiert werden.
Welch ein buntes Treiben bei herrlichstem Frühlingswetter! Blumen Frühlingsmarkt 22

Großartige Gespräche, aber auch Dosenwerfen, Filzen, Blumenkranzbinden, Bogenschießen und Sackhüpfen sorgten für Unterhaltung. Für das leibliche Wohl war durch ein Kuchenbuffet und Grillleckereien gesorgt.
Bei „Gretchens unverpackt“, dem Stand einer Schulmutter, und auf dem schuleigenen Pflanzenmarkt konnten noch die ein oder anderen Dinge erstanden werden.
Am Ende des Festes gingen reich bepackte und strahlende Familien nach Hause.

Text: Marieke Bielefeld

Fotos: Marieke Bielefeld/ Laura Schlegel

... und doch erinnerte das Unterfangen, zu dem sich die Lehrer_innen der FWS Bruchhausen-Vilsen am Samstag, dem 26.03.22, im Schulgarten versammelt hatten, dem Ringen um just jenes NASREDDINsche Grautier (H. NASREDDIN, Vater, Sohn und Esel), das Vater und Sohn, bemüht, allen wohlmeinenden Ratschlägen der sie beobachtenden Besserwissenden am Wegesrand zu folgen, letztlich in schweißtreibender Kraftanstrengung nach Hause trugen.

So kann es leicht ausgehen, wenn das „Pädagogen-Gen“ bei allen Mitgliedern eines Lehrer_innenkollegiums gleichzeitig erwacht und unter RAMEILschem Künstler-Ton seine Blüten und jede Menge Schweiß treibt. Das Ergebnis, davon möge sich die Schulgemeinschaft gern überzeugen, kann sich allerdings sehen lassen: Der durch mehrfache Attacken böser Buben schwer lädierte schuleigene Folientunnel musste einem neuen weichen. Und siehe da: Nach unermüdlicher Vorarbeit der Schüler_innen in S. MEYERs Gartenbauunterricht ist es vollbracht: Der neue Folientunnel wurde pünktlich zum Beginn der Gartensaison fertiggestellt. Wenn Pauker_innen mal so richtig ins Wollen kommen (vgl.: R. STEINER, Menschenkunde, Sechster Vortrag), können sie eben Berge, Pardon!, Gewächshäuser versetzen. Denn: Heilsam ist nur, wenn/ Im Spiegel der Menschenseele/ Sich bildet die ganze Gemeinschaft; /Und in der Gemeinschaft/ Lebet der Einzelseele Kraft (R. STEINER).

Vor den Winterferien hat unsere Klasse 9/10 ein dreiwöchiges Betriebspraktikum absolviert. Das heißt, wir Schüler_innen haben drei Wochen lang in einem von uns selbst ausgewählten Betrieb gearbeitet.
Wir schrieben im Deutschunterricht zunächst Bewerbungen und nahmen einen persönlichen Kontakt zu den Betrieben auf. Nachdem alle ihren Praktikumsplatz gefunden hatten, freuten wir uns schon alle auf die schulfreie Zeit. Das Praktikum sollte uns Schüler_innen Einblicke in die moderne Arbeitswelt vermitteln und uns ermöglichen, handlungsorientiert unsere praktische Allgemeinbildung weiter auszubauen. „Charlotte zähmte deswegen ihre „Kinderarmee“ (Sie sammelte Erfahrungen im Beruf der Erzieherin.), Johannes schwang den Kochlöffel (Er arbeitete in einem Restaurant.), Bennet reparierte Handys und baute Wildkameras auf (Tätigkeiten im Berufsfeld des Elektrikers/ Elektronikers), Praktikum 9 10 Jasper 5Jasper übte das Tätowieren, Nico baute Fachwerkhäuser von innen aus (Er machte Erfahrungen in einer Zimmerei.)

Im Februar fanden wieder unsere Aufnahmenachmittage statt. Diesmal an drei Mittwochen. Pünktlich um 15 Uhr versammelten sich alle Anwesenden vor der Schule in einem Kreis. Zunächst stellten sich die Eltern mit ihren Kindern sowie die anwesenden Lehrer_innen vor und dann marschierten die Kinder, die für die neue 1. Klasse angemeldet sind, in den Klassenraum, um dort in einer Schulschnupperstunde zu klatschen, zu lauschen, zu malen, zu zählen und zu hüpfen. Die Eltern unterhielten sich währenddessen draußen mit Frau Thiedig, die die Klassenlehrerin der neuen 1. Klasse wird. Nach ungefähr einer Stunde durften sich die sichtlich lebendigeren Kinder zunächst mit Keksen und Getränken stärken und gleich mit Frau Thiedig die Schafe und Hühner besichtigen und natürlich streicheln.

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Auch die letzten zurückhaltenden Kinder verloren ihre Scheu auf dem Spielplatz der Schule, wo sie beim Spielen und Rennen miteinander die ersten Freundschaften schlossen.