Bild der Schule sommer

SchulobstprogrammWenn Schulen täglich frische Früchte anbieten, greifen die Schüler gerne zu. Seit Anfang August nimmt die Waldorfschule Bruchhausen-Vilsen am Schulobstprogramm des Landes Niedersachsen teil und bietet ihren Erst- bis Viertklässlern im Rahmen dieser EU-Initiative Obst und Gemüse zum Verzehr.

Damit ergänzt die Waldorfschule ihre eigenen Aktivitäten im Gemüse- und Gartenbau als wichtiges Element in der Waldorfpädagogik. Das Land trägt für die Dauer des Schuljahres die Kosten für das Obst und Gemüse sowie für die Lieferung.

 Foto: Mayk Intemann

So erhält die Waldorfschule seit Beginn des Schuljahres nun Woche für Woche eine frische Kiste, gefüllt mit Obst und Gemüse: 100 Gramm pro Schülerin oder Schüler für drei Tage pro Schulwoche. Bei der Auswahl des Lieferanten war es der Schule wichtig, einen für das Schulobstprogramm von der Landwirtschaftskammer zugelassenen, regionalen Lieferanten zu finden, der ökologische Landwirtschaft betreibt bzw. Obst und Gemüse vor diesem Hintergrund vermarktet. Um die positive Wirkung des EU-Schulobst- und gemüseprogramms zu unterstützen, hat sich die Schule für ernährungspädagogische Begleitmaßnahmen verpflichtet. In Vorbereitung sind ein Besuch der Schülerinnen und Schüler bei einem landwirtschaftlichen Betrieb. Auch möchte die Schule gerne mit den Landfrauen in Kontakt treten und zu einem gemeinsamen Kochen einladen. Das Arbeiten im eigenen Schulgarten sowie das Verarbeiten von Obst, Gemüse oder etwa der hauseigenen Hühnereier gehören ohnehin schon zum wöchentlichen Angebot der Waldorfschule in Bruchhausen-Vilsen.

 

Einschulung 2016Eine feierliche Stimmung liegt in der Luft als die Erstklässler von den Blumenkindern eine Sonnenblume erhalten und durch den gebundenen Buchsbaumreigen schreiten. Symbolisch steht dieser Schritt durch das Tor für den Eintritt in die Schulzeit, die nun begonnen hat. Auf der anderen Seite werden die Kinder von ihrer Lehrerin, Judith Preuß, namentlich willkommen geheißen. Konnte man in den Augen zuvor noch Unsicherheit und Anspannung erkennen, so blicken die Kinder nun offen und neugierig. Fast meint man in den Gesichtern zu lesen: Ja, jetzt bin ich ein Schulkind. Jetzt bin ich groß.


Gelbe Giraffen Sieger Johanniturnier 2016

Recht bunt ging es einen Tag vor der Zeugnisausgabe an der Waldorfschule in Bruchhausen-Vilsen zu: Blaue Bären, Grüne Gnus, Gelbe Giraffen, Rote Ratten, Braune Biber und Schwarze Schwäne traten gegeneinander im Völkerball an. Schülerinnen und Schüler der Waldorfschule, die ein jeder beim Johanni-Völkerball-Turnier einer bestimmten altersdurchmischten Gemeinschaft angehörten, traten gemeinsam an und versuchten ihre eigene Gruppe zum Sieg zu führen. Die Gelben Giraffen schafften es. Nach etlichen Spielen konnten sie die Grünen Gnus auf den zweiten Rang verweisen und gingen als Turniersieger vom Feld. Den dritten Platz erkämpften sich die Roten Ratten.

Johann Völkerball Turnier Waldorfschule Bruchhauses VillenBruchhausen-Vilsen ist nicht Hogwarts. Vermutlich aber würde sich Harry Potter an unserer Waldorfschule recht heimisch fühlen, wenn diese zu Johanni ihr Völkerball-Turnier feiert.

Hier gibt es keinen sprechenden Hut und auch kein Haus Gryffindor der Mutigen, kein Ravenclav der Klugen, kein Hufflepuff der Fleißigen und Loyalen und auch kein Slytherin der Listigen, die auf ihre Zaubererabstammung stolz sind. Es wird auch nicht Quiddich gespielt, wo man blitzschnell durch die Luft jagt, um den Ball an sich zu nehmen und zu verteidigen. Und dennoch: