Schulgebäude im Frühling

Gemeinsamer Unterricht für Jungen und Mädchen, zwei Fremdsprachen ab der ersten Klasse, Epochenunterricht (Blockunterricht), Gesamtschule der ersten Klasse bis zur letzten, Verzicht auf Sitzenbleiben, künstlerische Gestaltung des Unterrichts, ausführliche Textzeugnisse, Selbstverwaltung der Schule – all diese Aspekte sind für uns seit Gründung der ersten Waldorfschule im Jahre 1919 Selbstverständlichkeiten. Erst sehr viel später wurde einiges davon auch in die Unterrichtspraxis der „Regelschulen” aufgenommen.

Waldorfpädagogik will die kreativen Kräfte der Schülerinnen und Schüler von Grund auf entfalten. Anstatt mit vorwiegend vorgegebenen Formen zu arbeiten, die gegebenenfalls Lücken zum Ausfüllen bieten, ersetzen selbstgestaltete Epochenhefte weitgehend die Lehrbücher.