Bild der Schule sommer

Schulobstprogramm

Wenn Schulen täglich frische Früchte anbieten, greifen die Schüler gerne zu. Seit Anfang August nimmt die Waldorfschule Bruchhausen-Vilsen am Schulobstprogramm des Landes Niedersachsen teil und bietet ihren Erst- bis Viertklässlern im Rahmen dieser EU-Initiative Obst und Gemüse zum Verzehr.

Damit ergänzt die Waldorfschule ihre eigenen Aktivitäten im Gemüse- und Gartenbau als wichtiges Element in der Waldorfpädagogik. Das Land trägt für die Dauer des Schuljahres die Kosten für das Obst und Gemüse sowie für die Lieferung.

 Foto: Mayk Intemann

So erhält die Waldorfschule seit Beginn des Schuljahres nun Woche für Woche eine frische Kiste, gefüllt mit Obst und Gemüse: 100 Gramm pro Schülerin oder Schüler für drei Tage pro Schulwoche. Bei der Auswahl des Lieferanten war es der Schule wichtig, einen für das Schulobstprogramm von der Landwirtschaftskammer zugelassenen, regionalen Lieferanten zu finden, der ökologische Landwirtschaft betreibt bzw. Obst und Gemüse vor diesem Hintergrund vermarktet. Um die positive Wirkung des EU-Schulobst- und gemüseprogramms zu unterstützen, hat sich die Schule für ernährungspädagogische Begleitmaßnahmen verpflichtet. In Vorbereitung sind ein Besuch der Schülerinnen und Schüler bei einem landwirtschaftlichen Betrieb. Auch möchte die Schule gerne mit den Landfrauen in Kontakt treten und zu einem gemeinsamen Kochen einladen. Das Arbeiten im eigenen Schulgarten sowie das Verarbeiten von Obst, Gemüse oder etwa der hauseigenen Hühnereier gehören ohnehin schon zum wöchentlichen Angebot der Waldorfschule in Bruchhausen-Vilsen.